Der Blog-Mix

 

Erlebnisse, Beobachtungen, Meinungen, Kurzfilme. Meistens aber schlichte, lustige, unterhaltende und spontane Momente aus dem Leben. Privat und authentisch für die Öffentlichkeit. Sandro Sabatini greift Geschichten aus dem Alltag auf. Filmisch festgehalten. Ein Blog-Mix aus Text und bewegten Bildern. Ausschliesslich gefilmt, bearbeitet, geschnitten und gepostet mit I-Phone 6.

 

Vor dem Movie bitte den Text lesen.  Ohne Lektüre kann Verwirrung entstehen…

 

Repo about the Scuola di Italiano „Dilit“ in Rome

With 36 years of age I went to learn the most beautiful language on earth, Italian. After six weeks of practice, I’m now able to speak, not really good, but enough good to go on with a good basic of the language – and so I will. Because learning languages keeps you open minded and young and also to honor my dad, with swiss roots as well as roots from Abruzzo. I’m lucky and grateful of having spent six weeks in the eternal city, away from the hamster-wheel in my privileged country Switzerland, learning something new and once more living a new experience. Grazie Carlo, senza te tutto questo non mai sarebbe stato possibile, ovviamente 😉 This little report of the Dilit-School of the Italian language has been created because of the joy of filmmaking with very basic mediums and instruments. This video was made end of octobre 2016. 100% iPhone, filming, edit, voiceover. For anybody who wants to learn Italian: www.dilit.it is the place to go. My recommendation for a perfect stay in Rome, if you have the aim to learn good Italian: go live with a Italian family or older lady who loves to chat and talk about everything and nothing, spend time with Italian friends and not ONLY with your classmates from all over the world and of course – do your homework 😉 one love – 6suisse –

 

 

Stay young by learning languages

Different languages break down boundaries, learning languages makes your life limitless and Italy is the place on earth where your soul gets limitless inspiration – if you’re young or young in an older body doesn’t matter – Learning languages keeps your spirit ageless and vital. Learn Italian in Rome bella Roma with www.dilit.it / My classmate Dorsey McTaggart let me do a short and spontaneous interview. She was born 1936 and lives in California.

 

 

 

Saanenmöser – Chalet Hirschen Sommer 2016

Chalet Hirschen Sommer 2016 – nicht nur ein Häusle für den Winter! www.chalethirschen.ch

 

 

 

Streetparade Zürich 2016

30 Grad, Sonne, See, 30 Millionen Menschen tanzen zu elektronischer Musik. Es war ca. 1999 als ich mich zum letzten Mal an der Streetparade unters Volk gemischt habe. Dieses Jahr das Comeback – und das gleich auf einem Wagen. Ein perfekter Nachmittag mit guter Energie, fröhlichen und tanzwütigen Menschen. Gerne noch einmal….. irgendwann……. aber wenn, dann wieder auf einem Wagen – dem richtigen Wagen: Mosaik!

 

 

 

A Wednesday Off

Was tun wenn Du unter der Woche frei hast während alle anderen arbeiten? Beschäftige dich, erlebe etwas, sei aktiv – oder „chillax“ einfach. Eigentlich egal. Mittwoch, 18. Mai 2016, frühmorgens und eine spontane I-Phone-Aktion hat mich wieder einmal überkommen. Das kommt dabei raus……

 

 

 

1. Unterwegs in Coco-Landia

 

Oi… Dies ist ein kleines Intro von weiteren sieben kleinen Ferien-Filmchen meiner letzten Reise in Brasilien. Daraus entstand eine Art Web-Serie. Ziemlich spontan aus dem Nichts entstanden. Schlussendlich gedacht für Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. Sozusagen eine Alternative zum Ferien-Foto-Album. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

2. Por ora Sergipe

 

Primeiro eu quero agradecer a minha família de Sergipe pelo calor e hospitalidade. Eu lhes amo muito. Primeiro eu quero agradecer a minha família de Sergipe pelo calor, amor e hospitalidade. Eu lhes amo muito. Überraschungsbesuch und Weihnachten in Sergipe bei meiner guten Freundin und ihrer Familie. Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

3. Maravilhosa Costa Verde perto de Paraty

 

(Achtung: youtube hat dieses Video für Smartphones gesperrt, aber es gibt zum Glück ja noch VIMEO). Acht Tage in Paraty und Umgebung: Bilder und Erinnerungen, die für sich sprechen. Pura Vida pues… Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

 

 

4. Excursao na Serra da Miaba Sergipe

 

Sergipe mal ein bisschen anders: Orte, wo ausländische Touristen selten waren. Von Lagarto, der drittgrössten Stadt Sergipes mit den Motorrädern etwa eine Stunde ins Landesinnere zu einer kleinen Bergkette (Domo de Itabaina). Das Ziel ist nicht die Spitze des „Bergleins“, sondern die grünen Schluchten am Fusse des grossen Hügels. Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

 

 

 

 

5. Moreré – Para que cuidemos da perola

 

Moreré. Ein Ort zum wiederkehren. Der kleine Ort ist von der umgebenden Natur gut geschützt. Einzig der Mensch kann dieser geographischen Perle Kratzer verpassen. Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. Hier gehts zum BONUS-Material, dem Interview auf Portugiesisch. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Geduldiges Reisen

 

Luftlinie 150km. Hört sich wenig an. In Wirklichkeit muss man für diverse Strecken in Südamerika mit einem ganzen Tag oder einer ganze Nacht rechnen, bis man am Ziel ist. Es fägt – und es isch müehsam. Dachte ich mache mal etwas darüber. Über etwas, dass jeder viajero bestens kennt. Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Falando Suiço Alemao

 

Sie wurde zum Schwitzerdütsch sprechen gezwungen. Die einzigen Wörter, die meine Begleitung auf einer anderen Sprache als Portugiesisch kann, sind „yes“ und „no“. Umso lustiger sind ihre Versuche, etwas auf Mundart zu sagen. Charming and very sweet I would say. Ela falou pela primeira vez o Suiço Alemao. Und sie sprach zum ersten Mal überhaupt Schwitzerdütsch. Muito engracado…. Veja so. Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. 100%-made by Iphone6. Pictures, Over-Voice, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Bêtisier Brésilien

 

Das letzte Filmchen von insgesamt 8: Pleiten, Pech und Pannen – Le Bêtisier. Ein paar Versprecher, ein paar Blödeleien. Das wars. Hier endet die erste Web-Serie 😉 Ein Filmchen gedacht für meine Freunde und alle anderen, die sich davon unterhalten lassen. 100%-made by Iphone6. Pictures, Voice-Over, Music, Edit = 100% Iphone… und auch 100% Ferienmodus…. viel Spass beim gucken 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anna Rossinelli in Marrakech

 

Zufälligerweise traf ich in Marrakech auf Anna Rossinelli. Spontan begleitete ich sie und ihre Band einen Tag in der marokkanischen Stadt mit dem Gedanken, einen Smartphone-Beitrag für die Facebook-Seite von „Glanz & Gloria, SRF“ zu machen. (Deswegen das Siezen anstatt Duzen) Dieser Film wurde dort aber nie gezeigt. Daraus entstand einen 2.30min-Beitrag fürs Fernsehen. Hier der Link dazu: http://www.srf.ch/sendungen/glanz-und-gloria/glanz-gloria-sportlich-maennlich-und-exotisch Anna Rossinelli ist eine Schweizer Sängerin aus Basel und wurde 2011 bekannt, als sie beim Eurovision Songcontest in Düsseldorf in den Final kam. Dort aber mit nur elf Punkten letzte wurde. Irrelevant. Sie singt wirklich super. Lohnt sich….

Der Feuersabawander

 

Aus einer Wanderung von Bignasco durch das Val Bavona auf den Cristallina und runter nach Airolo im Tessin wird eine kleine kreative Reise mit Gefühlsschwankungen. Freud und Leid auf Schritt und Tritt. Auch diese Kreation ist zu 100% mit dem I-Phone aufgenommen und geschnitten. Deswegen bitte nichts Hochkarätiges erwarten – it’s just a game. Ohne meine guten Freunde RäduPädr, Mischa, Johanna&Matteo hätte ich diese Wanderroute nicht ausgewählt. Sie ist äusserst empfehlenswert. Viel Spass beim Schauen.

The Mushroom Hunters

 

Hier einer und dort einer. Hier deiner, dort meiner. Das war wohl keiner! Doch hier, wem seiner? Deiner oder meiner? Als Belohnung einer…. riesengross…. mitten im Moos. Deiner? Nenenee, das ist meiner!

Have a garden and stay happy – Merci Mum!

 

„Si quiere ser feliz un dia – embriaguese. Si quiere ser feliz 15 dias – casese. Si quiere ser feliz toda la vida – tenga un jardin.“ So stand es geschrieben. Auf der weissen Wand der kleinen und schmucken Finca in Villa de Leyva, Kolumbien. Ein bescheidenes zu Hause, eingebettet in einen wunderschönen Steingarten mit Kakteen, Agaven und dicken Eukalyptusbäumen. Egal wo – ein schöner Garten macht glücklich. Es ist dein Rückzugsort, Wunderland, Meditationsraum, wandelndes Werk, dein Stück „Pachamama“, deine grüne Freiheit, deine Unordnung und Harmonie. Widerspiegelt ein Garten nicht das, was wir sind. Wie wir zur Umwelt und zu uns selbst stehen? Der Garten meiner Eltern löst bei mir als erstes immer eines aus: Dankbarkeit , Glücks-Bewusstsein und Erleichterung. Merci dear mum&dad für die Liebe zu eurem Garten… das Vidéöli als Erinnerung und kleines Dankéschöön!

The Green Morning Glory

 

Die Liebe meines Lebens. Ihr grünes Kleid trägt silbern funkelnde Sterne. Sie streichelt dich sanft oder wirbelt dich stark umher. Je nach Laune der Natur zeigt sie sich jeden Tag ganz anders. Dabei immer am tanzen. Sie tanzt leidenschaftlich, wild und romantisch ruhig. Sie lebt, macht Leben aber zerstört und entreisst es wieder. Je nach Laune ihrer Natur. Um sie zu schätzen, muss man sie kennen. Ich respektiere sie, verehre sie, kenne sie genau. Ich teile sie mit tausenden Menschen und Tieren. Sie ist unser aller Schatz. Der Schatz von Bern. Fast jede Bernerin und jeder Berner denkt im Sommer mehrmals täglich an sie. Stunden und Minuten werden gezählt um endlich bei ihr sein zu können. Sie bereichert unser Leben. Sie heilt unseren Geist und Körper. Dank ihr geht es uns gut. An ihr, bei ihr und in ihr. Kinder planschen in ihr. Ein altes Päärchen sitzt auf einer Bank unter einem Baum und beobachtet ihre kunstvollen Formen. Junge Männer liegen in Booten und lassen sich reglos treiben. Eine junge Frau liegt auf einem warmen Stein, ein Bein im Wasser und lauscht mit geschlossenen Augen den nassen Klängen. Ihre Geräusche, wir kennen sie alle: Enten landen, Schwanflügel schlagen, Schwalben jagen, Reiher starren, Amseln singen, Kinder jauchzen, Biber raspeln, Forellen glitzern, Steine schiefern, Köpfe schwimmen, Tropfen springen, Paddel klatschen. Die Sonne scheint, das Grün lädt ein, das Kajak bereit – Der Tag beginnt. „Mutter Aare… bin gleich bei Dir!“

 

Nessie goes Italy: Röibr F*****lotz II 

 

(Aus beruflichen Gründen ist schon hier festzuhalten, dass ich in diesem Kurzfilm nur schauspielere. Es ist also ein künstlerischer Beitrag).

Sizilianischer Rotwein, Weisswein aus der Toskana, Pilze aus dem Piemont, Parmigiano, Trauben, Pomodori Secchi, Erdbeeren, Oliven und alles was das Antipastiherz begehrt. Direkt aus Italien. Zu Sonnenschein, Vogelgezwitscher und italienischer Sonnenbrille. Mein Name für die nächsten Tage? George Clooney bitte schön. Von Orta aus erreiche ich die Isola San Guilio in nur 5 Minuten per Boot. Ein edles zu Hause auf dieser Insel, die vor 1600 Jahren von einem Griechen vor Drachen und Schlangen befreit wurde. Der Lago d’Orta und sein Schatz, ein Geheimtipp. Der westlichste der piemontesischen Seen. Der Ortasee dunkelt sich bei Sonnenuntergang in ein tiefegründiges Blau. Der Blick auf die Insel mit den italienischen Gebäuden entführt an eine Filmkulisse. Die letzten Sonnenstrahlen wärmen mein Gesicht, der Weisswein färbt sich fruchtig gelb, mein Gemüt ist erfüllt mit Glückseligkeit und meine Hand fällt über den Bootsrand ins glatte Wasser. Nach dem „Aperitivo“ auf dem See folgen köstlich selbstgemachte Gerichte im Gärtchen der noblen und charmanten Insel-Residenz. Die Energie dieses einzigartigen Ortes lässt den Geist anregen und die Sinne verzaubern. Tiefe Gespräche mit den Menschen, die die Momente bis spät in die Nacht teilen. Draussen bei Kerzenlicht unter der Pergola, später drinnen am Kaminfeuer. Zeit ist Luxus. Mit freier Zeit entstehen Ideen. Und ein solcher Ort verdient es festzuhalten. Im Herzen. Und mit technischen Mitteln. So ist Teil 2 von Röibr F*tzenglotz entstanden. Klicke links auf den youtube-link…. und geniesse diesen „Goldene Himbeere“-würdigen Shortmovie. Oder eben auch nicht, wie auch immer 😉

Röibr F******lotz

 

(Aus beruflichen Gründen ist schon hier festzuhalten, dass ich in diesem Kurzfilm nur schauspielere. Es ist also ein künstlerischer Beitrag).

 

Hinter dem Haus führt ein kleiner Weg runter zum Bach. In nur drei Minuten ist man zu Fuss mitten in der Natur. Links und rechts steile Waldhänge. Gezeichnet von groben Unwettern. Mit Farn überwachsene Erdrutschflächen. Riesige Felsbrocken und Baumstrunke, die im Bergbach liegen und für eine schöne Verwüstung sorgten. Grosse Schieferplatten von dicken Quarzadern quer überzogen. Ein steiler Weg führt neben der verlassenen Brätlistelle rauf in den dunklen Wald. Nach wenigen Metern des Anstiegs fühlt man bereits eine mystische Atmosphäre. Unter dem vom Blitz gefällten Baum durch und da ist es. Ein Fleckchen Erde, das an Disney-Geschichten oder The Lord of Rings erinnert. Eben. Von Moos bedeckt. Summende Hummeln schwirren von Blume zu Blume. Mit Balzgesang pfeifende Vögel. Das Plätschern des Baches weit entfernt wahrzunehmen, vermischt sich mit dem Rauschen der Tannenwipfel hoch oben. Tiefgrün herrscht hier. Vor lauter Bäume abgedunkelt aber doch warm, heimelig und sicher. Nur wenige Sonnenstrahlen schaffen es durch die Kronen runter auf die weiche Erde. Genau auf diese Sonnenflecken will man sich hinlegen, Mutter Natur spüren, Eins mit ihr sein……… Schön ist es hier. Der Vorteil der Schweiz. Wenige Minuten und weg ist man vom Stress, dem Speed und des verschlingenden Wirbels, den wir täglich antreiben. Von diesem drehenden Rand ist man jetzt weit weg…….. Ich bin Eins mit mir. Muss ein Foto machen mit meinem ständigen Begleiter. Dem Spielverderber. Dem Störefried. Dem IPhone. Egal, ich will meinen Freunden eine Audiomessage schicken. Mit Ihnen die Waldgeräusche teilen. Schnell ein Video machen. Seht wie schön und weich dieser in Moos gehüllt am Boden liegende Baumstamm aussieht. Dävu! Jenny! Guckt wie ich mein Gesicht dort hineindrücke und eine Nase voll Wald aufatme. Da müssen wir zusammen hin! Aaahh…. wie gut das tut. Glückseligkeit überkommt mich. Euphorie und Energie kommt auf. Schuhe aus und barfuß rumspringen. Einfach sein wie ein Kind. Und plötzlich hat sich eine eigene Dynamik entwickelt, der man völlig ausgeliefert ist. Gut drauf. Im Wald. Angesteckt von der universellen Schönheit und Energie. Eine plötzliche Idee vermischt mit Zeit und Tatendrang. Und schon ist man mit IPhone-Kamera Produzent, Regisseur und Schauspieler zugleich 😉 ….. Klicke links auf den youtube-link…. und geniesse diesen „Goldene Himbeere“-würdigen Shortmovie….. wenn Du meinen Humor verstehst und teilst 😉

 

PS: Der Name des Werks „Röibr Fot*nglotz“ wurde aus einer großen Anzahl Titelvorschläge über einen Facebook-Wettbewerb auserkoren.

Berner Anden: Abstieg nach Absturz

 

„Mach dr säuber es Kaffi, i trinke ja säuber nid“ rufe ich müde aus der Dusche runter zu Pädu. Patrick Reber, mein treuer Freund, ehemals bester RS-Kumpan, Wandergefährte, persönlicher Naturwissenschaftslehrer, Philosophie-Kollege. Wie immer früher als vereinbart schon im Hauseingang stehend. „I chume grad abe, schnid fängs zBrot“. Nach einem kurzgehaltenen zMorge versuche ich mich als Beifahrer seines sportlichen Subaru Imprezas im Sitz zu halten. Typische Marke für Bergler. Der Sound pumpt und die blühenden Felder ziehen unscharf an uns vorbei. Beim Lauenensee angekommen, schnüren wir unsere Wanderstiefel. Eine Stunde mühsamster Aufstieg, noch viel zu verpennt, schlecht geschlafen. Und heute hat dieser Pädu einen Zug drauf. Mann! Ziehen lass ich ihn aber sicher nicht! Der erste Wasserfall. Kleine Naturbecken. Kristallklares Wasser. Runter auf die Knie und ein Maul voll davon schlürfen. Wunderbar. Jetzt im Frühling bei Schneeschmelze und ohne Dünger auf den Feldern geht tiptop. Weiter geht’s. Dem Bachverlauf entlang. Wie Stelzen von Fels zu Fels hüpfend. Um Schneehaufen, Huflattichen, Krokus, Schlüsselblümchen, blauen Enzianen und Zitrööselis kurvend weiter in die Höhe bis zum ersten Etappenziel, Stierentungel. Die Gegend um den Tungelpass erinnert an Täler in den Rocky Mountains. Soweit ich dies nur von Bildern sagen kann. Wir sind aber in der Schweiz. Irgendwo im Naturparadies. 40 Autominuten von Thun entfernt. 25 wenn Du Bergler bist und Subaru fährst. Der Bach, dem wir gegen den Strom entlanghüpften, schlängelt sich 2km lang über eine ebene Fläche bis zu einer steilen Felswand. Dort schiesst ein hoher Wasserfall runter und pinselt das ganze Panorama noch viel kitschiger. Erste Ruhepause. Dann gehts weiter über Hügel, immer noch feucht von der Schmelze und den noch umliegenden Schneefeldern. Neben diesen weißen Obstakeln pfeifen unzählig viele Murmeltiere. Ein Pfiff bedeutet Gefahr von der Erde aus, zwei kurze für Gefahr von oben. Dort kreisen sie! Steinadler? Turmfalken? Irgend ein Bussard?…. Und immer weiter hoch, auf irgend einen Gipfel mit 360Grad-Sicht, aber: „Wie lang no Pädu?“ „Bis det nurno, hör uf liire“. Noch weiter als nurnodert keuchend angekommen, erst mal Schuhe ausziehen. Nach Chill out mit atemberaubender Aussicht, neuseeländischem Weißwein, Käse, Salami und Brot folgt ein vielversprechend lustiger Abstieg…..

Der Hochwassersprintschwimmer

 

„Wi schlimm isches? Hesch im Chäuer gluegt? Isch zBeet kaputt?“ „Nein Chäuer aus ok, nei, los doch, ja isch guet, ok, aber dunde im Gärtli hesch iz es Pool, aber nid schlimm, hesch ja kei Gmües me, nume so Strücher, gniesset dFerie zItalie aues klar hie….“ „Mini Blüemli!!!“ Hochwasser in Bern. Wenn sich die „grüne Mutter“ in den wilden und braunen „Amazonas“ verwandelt, werden die Bewohner und ihre Gärtchen direkt am Wasser meist in Mitleidenschaft gezogen. Für viele, wie zum Beispiel meine Mutter, ist Hochwasser Besorgniserregend. Mich hatte es an besagtem Tag animiert und wollte versuchen es Jesus Christ Superstar gleich zu tun. Noch mit zusätzlicher Showeinlage. Schliesslich kann man nicht nur auf Wasser laufen sondern auch darin schwimmen! Manchmal funktioniert beides, je nach Wasserstand….

TeleBielingue je t’aime et au revoir SSR

 

Beim Abschiedsapéro im Bundesamt für Sport in Magglingen im Jahr 2007 schluchzte ich wie ein Baby. Bei TeleBielingue heulte ich nicht, getröstet hätte mich sowieso niemand. Nicht wie damals in Magglingen meine verstorbene gute Freundin Maria. Auch ohne Abschiedstränen waren es mehr als nur tolle 4 Jahre. Bei TeleBielingue ist ausser dem Programmleiter eigentlich jeder Mitarbeiter absolut unterbezahlt. Und genau dies ist einer der Gründe, warum dort zu arbeiten so viel Spass macht. Jeder Mitarbeiter des Bieler Lokalsenders (okey fast jeder) ist immer (fast immer) mit Freude und Engagement bei der Sache. Zuschauern jeden Tag neue Infos zu liefern bedeutet Druck und Stress. Stress und Druck gehört zu diesem Business einfach dazu. Aber wie bereits erwähnt auch viel Spass. „Ein bisschen Spass muss sein!“. Auch auf den 20%-Job an der Telefonzentrale und am Empfang bei der SRG in Bern schaue ich mit Freude zurück. Um einen all der Menschen hervorzuheben, mit denen ich die letzten Jahre beruflich zu tun hatte, dann ist es A. Reusser. Redaktionsleiter TeleBielingue. Ein wahrlich einzigartig eigenartiger Mensch in bestem Sinne!

Bungeesurfing auf der grünen Mutter

 

Wellenreiter brauchen ohne Meer eine Alternative. In Bern finden Sie diese auf der Aare. Ohne Wellen zu reiten jedoch explosiv und mit hoher Geschwindigkeit dem Wasserstrom entgegen schiessend. An einem frühwarmen Frühlingstag 2015 versuchte sich mein guter Freund Yves zum ersten Mal überhaupt im Bungeesurfen. Man nehme ein sehr elastisches, starkes, reissfestes und am besten selbst gemachtes Bungeeseil, je nach Wassertemperatur einen Wetsuite und sein Surfboard. Das Seil an einem stabilen Baum befestigt, kann es dann auch schon losgehen. Gekonnt hüpfen die Jungs wie sonst nur an der portugiesischen, chilenischen oder indonesischen Küste mit ihren heiss geliebten Brettern ins Wasser und lassen sich bis zum Seilende treiben. Dort schnappen sie sich den Griff und versuchen die Füsse aufs Board zu kriegen, sich aus dem Wasser zu hieven und die Balance haltend auf der grünen Aare mit Tempo rauf zu sausen und ein paar Kurven zu schwingen. Der Spass dauert nicht mehr als 5-10 Sekunden. Solange das Seil Spannung hat. Mit dem Brett unter dem Bauch wieder zum Seilende paddeln, andocken, positionieren und fffffsssshhhhhhhh again…..

 

Interessierte können sogar Bungeesurf-Kurse besuchen. Infos im kleinen und spontan entstandenen Filmchen links. Hang loose!

Entrez aux Portes du Soleil

 

Wir Schweizer sind verwöhnt. In so manch vielen Apekten. Zum Beispiel was Distanzen angeht. Und natürlich was das Freizeitangebot angeht. Beides kombiniert kann ein Tagesausflug in die Berge an die Schweiz-Französische Grenze ergeben. Mein guter Freund Yves (nennt sich im Film links „Babtiste“) und ich tauchen in alte Zeiten zurück. Schon als Kinder und Teenager machten wir zusammen die Pisten und verschneiten Wälder unsicher. Diesmal erwachsen und nicht im Berner Oberland, sondern in einem der grössten Ski-Gebiete Europas. Les Portes du Soleil. Mit dem Auto von Bern aus ist man in 1h 20min in Champéry und staunt ab dem sich bietenden traumhaften Anblick auf die „Dents du Midi“. Ein sonniger Snowboardtag mit zwei erwachsenen Kinder, (Babtiste mit ständigen Blähungen) und vier schlotternden Knien und mulmigen Gefühl zwischen steilen und felsigen Schneehängen. Einer der Gefühlsunterschiede zwischen jetzt und früheren sowie mutigeren Jahren.

Golden Winterday

 

„Saba wo bisch? Isch Megawätter morn, wott ga boarde!“ „I bi scho dobe zSaanemöser Christa, auso loos, chum ufe am Morge!“ Als erster erscheint aber wie fast immer mein guter Freund Patrick Reber. Ehemaliger Skilehrer. Mountain-Lover. Kennt jeden Berg in der Schweiz beim Namen und weiss dazu auch immer eine gute Geschichte zu erzählen. Christa und Pädu kannten sich nicht. Es sind auch diese Momente, die das Leben ausmachen. Ein paar Freunde. Gondelfahrten. Hügelbesteigungen zu Fuss und mit anschliessender Schneehangentjungferung. Über kleine Kickers springen und dabei aussehen wie ein Anfänger. Pause an Schneebar. Jägertee. Kafi Lutz oder Heissi Ovi. Atemberaubendes Panorama. Gute Energie. Gespräche mit ausländischen Touristen. Guter Sound. Die letzte Abfahrt. Ein Hochgefühl. Ein Tag in den Bergen mit Freunden und dem Snowboard. „Das machemr wider!!“

Un talento cubano aun escondido

 

Talent. Fähigkeit. Lebenskünstler. Sozialismus. Gesellschaftliche Gerechtigkeit. Bevorzugte Staatsangestellte. Musik. Poesie. Zigarren. Rum. Kunst. Ballet. Baseball. Kultur. DIE Autos. Afrokubanische Kulte. Religionsfreiheit. Schönheit. Prostitution. Bildung. Ärzte. Angst vor Redefreiheit. Kontrolle. Not. Geschichte. Weniger spannendes Essen. El Lider Fidel. Ché. Antiamericanismo. Antiimperialismo. Raul Castro. Neue Ära. Cuba, un sentimento agridulce…. das ist es, was mir ganz spontan zum karibischen Paradies in den Sinn kommt. In einem Wort: Bittersüss. Eine bereichernde Zeit und Reise im Januar 2015. Unter anderem mit einer argentinischen Freundin unterwegs. In Viñales, der grössten Tabakregion des Landes, verbrachten wir einige Tage und genossen die wunderbare Gegend. Nicht nur dies, denn abends zu Hause verzückte uns  Isabella mit ihrer Stimme, der süssen und authentischen Art eines 10 jährigen, kubanischen Mädchen, aufgewachsen in einem kleinen bescheidenen Ort. Die Terrasse wurde spontan zu Isabellas Bühne, die Argentina zur Jurorin und ich zum Produzenten und Kameramann der Mini-Casting-Show. Nur für Isabella. Dies hatte mit ihr bislang noch niemand gemacht. Ein zuckersüsser Moment dieser Reise. Junge Talente können kaum auf Förderung zählen. Wer nicht in der Hauptstadt La Habanna wohnt, hat es Richtung Traumerfüllung schwer. Unterstützung kriegen die Menschen selten. Wenn, dann fast nur durch Beziehungen zum Staat. Deswegen stellte ich dieses Video auf Youtube. In der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann eine Schlüsselperson sieht und berührt. Gut gemeint und versuchen kann nicht schaden, dachte ich…… Ich hoffe, Isabellas Leidenschaft fürs Singen entwickelt sich weiter. Isabella wachst unter normal kubanischen Verhältnissen auf, wird bescheiden bleiben, trägt jetzt schon sehr viel Licht in sich, wird offensichtlich in Zukunft eine wunderschöne Frau und hat Talent fürs Singen. Das sind wichtige Grundvoraussetzungen für eine Gesangskarriere. Ein Gefühl sagt mir, dass dieses Sternchen in Zukunft noch heller leuchten wird. Ich wünsche es ihr! (Dieses Video wurde nicht nur mit IPhone-6 aufgenommen und bearbeitet).

Bärner Joggging Session / First Try

 

Iphone und das IMovie-App und los geht’s. Dies ist mein erster Versuch ein Filmchen mit einfachsten Mitteln zu produzieren. Das Ziel: alles zu 100% nur auf dem IPhone zu bearbeiten. Filmen, schneiden, veröffentlichen. Ein cooles Spielzeug und ein kreativer Zeitvertreib.

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